Während der Entwicklungsphase der ekoio Telematikanwendung konnte das Team auf die unterstützende Kraftfahrzeugkompetenz der Westsächsischen Hochschule Zwickau sowie ein EXIST Gründerstipendium vertrauen. Dabei wurden bisher über 500.000 Testkilometer zurückgelegt, zwei Diplomarbeiten geschrieben und das gesamte System auf Herz und Nieren getestet. Mithilfe drei weiterer Stipendien der SAB Bank für Technologiegründer sowie eigener Mittel aller Gründer und der Unterstützung der ProSiebenSat.1 Gruppe, konnte im Dezember 2015 das Produkt ekoio smart telematics fertiggestellt und seit Januar 2016 an die ersten Kunden verkauft werden. ekoio hat das Ziel und das Potential, in 2016 mehrere tausend Systeme zu verkaufen, um im Jahr 2019 einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich zu erzielen. Außerdem werden gerade Partnerschaften mit großen Playern in den Bereichen Werkstatt, Versicherung und Autovermietung aufgebaut, da das Thema Fahrzeugtelematik hier langfristig von großem Interesse ist.

ekoio ist im ersten Schritt auf den deutschen B2B-Markt mit 4,4 Millionen Fahrzeugen in Firmenflotten fokussiert. Diese mit ekoio auszustatten ist das klar definierte Ziel. Derzeitige und potentielle Kunden finden sich im Bereich der Logistik, dem Behördenumfeld, bei Autovermietungen und Leasing-Gesellschaften.
ekoio heute
Diesen Flottenkunden bietet ekoio ein einfach zu bedienendes und leicht verständliches Telematikprodukt, um die eigenen Fahrzeuge herstellerunabhängig sowie modellübergreifend in einem System abzubilden. Dabei hat das Produkt seine Proof-of-Concept Phase abgeschlossen und wird seit Januar 2016 an die ersten Kunden verkauft.

Ob Livetracking, ein Bonussystem mit Gamification zur Belohnung oder White Label Produkt: In Echtzeit hat jeder Kunde über eine innovativ zu bedienende und im responsive Design angelegte WebApp von jedem Desktop, Smartphone oder Tablet Zugriff auf die Daten seiner Fahrzeuge. Weiterhin können alle Daten bequem über die ekoio API in bereits bestehende Systeme exportiert werden.
Die Anforderungen der Kunden stehen für ekoio im Fokus. Dabei kann ekoio im Vergleich zu weitaus größeren Konkurrenzunternehmen individuelle Kundenanforderungen auf Basis des modular aufgebauten Systems bedienen und somit die Kundenbindung langfristig sicherstellen. Dies ist ein weiterer USP und hat sich in der Praxis als starkes Verkaufsargument bewährt.
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ekoio in Zukunft
ekoio verkauft heute mit der smart telematics Anwendung im Geschäftskundenbereich ein Tool, das in jeder Flotte sofort eingesetzt werden kann und bietet noch viel mehr Möglichkeiten.
So kann beispielsweise flexibel auf Basis des modularen ekoio Softwaresystems für jeden Kunden ein individuelles Telematiksystem erstellt und an die unterschiedlichsten Bedürfnissen angepasst werden.
Um neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen, wird ekoio sein Produktportfolio in Zukunft sukzessiv um neue Produkte, Anwendungen sowie Hard- und Software erweitern. Hier entwickelt ekoio derzeit insbesondere mit Unternehmen aus den Bereichen Werkstatt, Versicherungen und Autovermietung Konzepte, die zukünftig für die Endkunden dieser Branchen eine entscheidende Rolle spielen werden.
Dabei tritt ekoio als Dienstleister auf und stellt ein komplettes System zur Verfügung, welches die jeweiligen Branchen an die eigenen Kunden vertreiben können.

Flotten bestehen nicht nur aus PKW
Um dem Anspruch eines modernen Fuhrparks gerecht zu werden, ist es nötig, die gesamte Wertschöpfungskette über alle Fahrzeuge hinweg abzubilden. Die ekoio Telematikanwendung auf Basis des ekoio Sticks war zu Beginn auf Fahrzeuge bis zu einem Gewicht von 3,5 t beschränkt.

Mittlerweile wurde auf dieser Basis weiterentwickelt und die ekoio Box für LKW, Busse und Baumaschinen befindet sich in den letzten Praxistests und erfüllt damit die Anforderungen an die ekoio Vision eines Fahrzeugklassen-, hersteller-, und modellübergreifenden Systems.

ekoio als Privatprodukt
ekoio hat einen klaren Fokus auf den B2B Markt. Darüberhinaus werden bereits mit aktuellen Geschäftskunden aus den Bereichen Versicherung und Werkstattketten Kooperationsgespräche zur Einführung eines individuellen B2C-Produkts in 2017 geführt.
Damit haben Kunden die Möglichkeit, auf Basis der ekoio Hard- und Software sowie der ekoio Entwicklungskompetenz individuelle B2C Produkte auf den Markt zu bringen. ekoio nennt diese Strategie B2B2C.

Zukunft ohne Hardware
Neueste Fahrzeugmodelle bieten die Chance, Smartphone-Anwendungen wie Apple CarPlay direkt im Fahrzeugentertainmentsystem zu integrieren. Weiterhin bieten mittlerweile einige Autohersteller eigene Anwendungen, um über mobile Endgeräte Fahrzeugdaten modellspezifisch nutzbar zu machen. ekoio setzt genau hier an und führt bereits Gespräche mit Fahrzeugherstellern sowie Zulieferern, um diesen in Zukunft das ekoio System als Basis für den Datenimport- und Export über eine API zur Verfügung stellen zu können.